Grafik Jahrestagung mit Text

PROGRAMM

MITTWOCH, DEN 16. SEPTEMBER 2020

 

12:30 Uhr | Begrüßung und Grußworte

  • Noosha Aubel, Beigeordnete des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam
  • Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund, Präsidentin der Fachhochschule Potsdam
  • Prof. Dr. Hans-Ullrich Krause, Vorsitzender der IGfH
  • Dr. Carmen Thiele, IGfH-Fachgruppe Erziehungsstellen/ Pflegefamilien
  • Bodo Ströber, IGfH-Regionalgruppe Brandenburg

 

13:15 Uhr | Impulsvorträge in drei Hörsälen Erziehungshilfen als pädagogische Orte

Prof. Dr. Michael Winkler, Universität Jena
Ein guter Ort und (k)ein Heim.

Auf der Suche nach einem neuen Begriff

Gesprächspartner*innen: Vertreter*innen des Jugendhilferats aus Brandenburg

 

Dr. Daniela Reimer, ZHAW Soziale Arbeit Zürich
Das Private im Öffentlichen.
Auf der Suche nach der Familie als pädagogischer Ort

Gesprächspartnerin: Ulrike Schulz, Vorstandsmitglied PFAD Bundesverband

 

Prof. Dr. Angela Tillmann, TH Köln
Das Digitale im Analogen.
Auf der Suche nach einer Verbindung digitaler und analoger Räume in mediatisierten Welten

Gesprächspartner*innen: André Neupert, MOMO – The Voice of disconnected youth

14:00 Uhr | Pause

Zu den Impulsvorträgen

 

14:15 Uhr | Diskussionsrunde

Erziehungshilfen als »gute« pädagogische Orte – Gemeinsamer Dialog und Diskussion

Referent*innen und Moderator*innen der Impulsvorträge kommen im großen Hörsaal zusammen und treten in einen Dialog.
Videoübertragung in kleineren Hörsaal

  • Prof. Dr. Michael Winkler, Universität Jena
  • Dr. Daniela Reimer, ZHAW Soziale Arbeit Zürich
  • Prof. Dr. Angela Tillmann, TH Köln
  • Vertreter*innen des Jugendhilferats aus Brandenburg
  • Ulrike Schulz, Vorstandsmitglied PFAD Bundesverband
  • André Neupert, MOMO – The Voice of disconnected youth

Moderation: Ruth Seyboldt, Vorsitzende des Care Leaver e. V.

15:00 Uhr | Kaffeepause

 

15:30 Uhr | OpenSessions

Aufstehen, raus gehen, in Bewegung kommen und gestalten: Interaktive, dezentrale und performative Gruppenformate über den Campus verteilt bieten Gelegenheit, Möglichkeiten, Besonderheiten und/oder Barrieren pädagogischer Orte konkret zu erfahren und zu gestalten.

Zu den OpenSessions

 

17:30 Uhr | Mitgliederversammlung der IGfH

 

Parallel | Kulturelles Alternativangebot
Stadtrundgang Potsdam

Ausschreibung

DONNERSTAG, DEN 17. SEPTEMBER 2020

 

09:00 Uhr | Fachforen: Kerndimensionen »guter Orte«

Forum 1
Subjektives Erleben von Kindern, Jugendlichen und ihrer Familien für die Weiterentwicklung »guter Orte«
Prof. Dr. Nicole Knuth, Fachhochschule Dortmund

 

Forum 2
Erziehungshilfen als relationales, sozialräumliches Helfen

Prof. Dr. Frank Früchtel, Fachhochschule Potsdam

 

Forum 3
Erziehungshilfen − von guten Arbeitsorten zu lohnenswerten Lebensorten?
Prof. Dr. Dirk Nüsken, Evangelische Hochschule Rheinland-West-falen-Lippe, Bochum

Zu den Fachforen

10:00 Uhr | Kaffeepause

 

10:45 Uhr | Werkstätten

Bearbeitung einer fachlichen Fragestellung mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Fachkräften und Adressat*innen entlang verschiedener Praxisfelder

Zu den Werkstätten

12:30 Uhr  | Mittagspause

 

14:00 Uhr | Exkursionen

Besuche von Trägern vor Ort in und um Potsdam mit Diskussion eines Praxis-Themas gemeinsam mit Fachkräften (und Adressat*innen)

Zu den Exkursionen

17:30 Uhr | Rückkehr zum Campus
 

Abendfest

18:30 Uhr | Abendbuffet auf dem FH Campus

20:15 Uhr | Abendfest im Casino
mit der Live-Band »Maggie’s Farm«

www.maggiesfarm.de

Freitag, den 18. September 2020

FREITAG, DEN 18. SEPTEMBER 2020

 

9:30 Uhr | Theaterfeedback

Aufführung vom Improtheater Potsdam

 

10:00 Uhr | Das unverständliche Verstehen. Erzieherische Orte im medialen Blick

Aelrun Goette im Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Ullrich Krause

Beschreibung

11:00 Uhr | Kaffeepause

 

11.30 Uhr | Fachpolitische Talk-Runde

»Gesellschaftliche und politische Ver-Ortungen der Erziehungshilfen«

Diskutant*innen:

  • Juliane Seifert (Staatssekretärin BMFSFJ, Berlin) – angefragt
  • Sabine Zimmermann (Ausschuss Familie, Senioren, Frauen, Jugend) – angefragt
  • Dr. Nicolas Tsapos (Stadt Leipzig, Amt für Jugend, Familie und Bildung)
  • Petra Hiller (stellvertretene Vorsitzende der IGfH)
  • Ulrike Schwarz (Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – BumF)
  • Anna Seidel (Careleaver e. V.)
  • Judith Pöckler-von Lingen (Pflegekinder in Bremen – PiB)
     

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Vorsitzender des Bundesjugendkuratorium, Universität Hildesheim

Moderation der digitalen Beteiligung: Prof. Dr. Dirk Nüsken, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum

 

12:45 Uhr | Verabschiedung und Dank

Prof. Dr. Hans-Ullrich Krause, Vorsitzender der IGfH

 

13:00 Uhr | Ende der Tagung

Das unverständliche Verstehen. Erzieherische Orte im medialen Blick

Aelrun Goette im Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Ullrich Krause

Ob in Schlagzeilen, Nachrichten oder aktuellen Spielfilmen auf der Kinoleinwand – Erzieherische Orte wie Heime, Pflegefamilien geraten in den medialen Blick.

Fernab von Eindimensionalität und Skandalisierung erzählt der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm »Die Kinder sind tot« von Aelrun Goette die Geschichte einer Familie, in der Armut und Exklusion in schwere Krisen und schließlich in eine Katastrophe führen. Dabei wird ein besonderer und differenzierter Blick auf Lebensorte geworfen, an denen Kinder groß werden, die aber besonders schwierig und in Teilen inhuman sind und sich auch so auf Familien und Kinder auswirken. Aelrun Goette hat darüber hinaus weitere bedeutende Fernsehfilme geschaffen (»Unterm Eis«) und neben dem Grimme-Preis für ihre Dokumentation viele weitere Auszeichnungen erhalten, darunter den deutschen Filmpreis in Gold oder den Marler Medienpreis für Menschenrechte.

Derzeit realisiert sie einen Kinofilm über Freiheit und Schönheit in der DDR und arbeitet gemeinsam mit Hans-Ullrich Krause an einem Fernsehfilm über eine geschlossene Einrichtung für Jugendliche. Der Film beschäftigt sich mit rigider Pädagogik in einem Heim, welches sich besonders  »schwierigen« jungen Menschen zuwendet. Doch was nach außen hin als pädagogisch erfolgreich wahrgenommen wird, erscheint bei genauerem Hinsehen als Unterdrückung und Manipulation. Ein guter Ort für junge Menschen, die Hilfe brauchen, sieht anders aus. Erzieherische Orte im medialen Blick sind Thema dieses Gespräches.

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