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EXKURSIONEN

Die unterschiedlichen Exkursionen bieten die Möglichkeit, Einblicke in die konkrete Praxis in Bezug auf Erziehungshilfen als gute pädagogisch gestaltete Orte zu bekommen und verschiedene fachliche Fragestellungen im Kontext von Erziehungshilfe-Einrichtungen vor Ort zu diskutieren. An der Gestaltung der Exkursionen sind Vertreter*innen verschiedener Träger und Einrichtungen aus Potsdam und der Region sowie junge Menschen und Eltern als Adressat*innen beteiligt.

 

INHALTE DER EXKURSIONEN

Exkursion 01

Der HeimatStern – Mit Kindern anstatt für Kinder bauen

Im März 2018 wurde das DRK Kinderheim geschlossen und abgerissen, um an gleicher Stelle eine neue Einrichtung zu bauen. Entstanden ist der »HeimatStern« DRK – ein partizipatives Neubau-Projekt einer stationären Einrichtung unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen sowie der Fachkräfte in Zusammenarbeit mit Planer*innen und Architekt*innen.

Das Besondere am »HeimatStern« ist, dass der Bauprozess ausgehend sowohl von den Interessen und Anforderungen der Kinder und Jugendlichen an ihren guten Lebensort als auch von den Interessen der Mitarbeitenden an einen guten Arbeitsort gestaltet wurde. Wie haben wir diesen Beteiligungsprozess gemeinsam mit Architekt*innen in allen Phasen des Bau- und Planungsprozesses gestaltet? Welche Anforderungen hatten die unterschiedlichen Akteur*innen dabei und wie wurden diese verhandelt? Wie können alle Beteiligten die Bauphasen miterleben und begleiten? Was wir dabei alles gelernt haben, erfahren Sie bei dieser Exkursion.

Gastgeber: Thorsten Häcker (DRK Potsdam)

Exkursion 02

Evangelisches Internat Hermannswerder – Wohngruppe »Neue Erde«

Die Wohngruppen bieten eine Einheit und Umgebung, in der junge Menschen entsprechend ihren Entwicklungsbedarfen altersadäquat gefördert werden. Dabei werden die Angebote der Insel und Stadt Potsdam genutzt. Die ländliche Umgebung der Insel bietet unweit der Städte Potsdam und Berlin einen geschützten Ruheraum und ist gleichzeitig hervorragend in eine gute Infrastruktur eingebettet. Sport- und Kreativangebote sowie schulische und berufliche Bildungsangebote befinden sich in unmittelbarer Nähe und können von den oftmals »sozial ängstlichen« Jugendlichen leichter genutzt werden. Hierbei unterstützt eine therapeutische Ausrichtung des Angebots. Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in der stationären Jugendhilfe. Wir möchten Ihnen unsere Einrichtung und Konzeption vorstellen und mit Ihnen – auch über unsere aktuelle schwerpunktmäßige Ausrichtung »Sexualpädagogik im interkulturellen Kontext« – in den Austausch treten.

Gastgeberin: Bianca Woite (Hoffbauer Bildung, Wohngruppe »Neue Erde«)

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Exkursion 03

Förderschule für Erziehungshilfen: Schnittstelle Schule – Jugendhilfe: eine immerwährende Herausforderung

Die Evangelische Jugendhilfe Geltow ist eine stationäre Einrichtung der Erziehungshilfen. Neben den Wohn- und Tagesgruppen gehören auch zwei kleine Schulen (Förderschule zur Erziehungshilfe und integrierte Oberschule) zu den Angeboten. Die Schulen werden sowohl von internen als auch externen Schüler*innen besucht. In dieser Exkursion lernen Sie unser Konzept und den Prozess unserer konzeptionellen Weiterentwicklung kennen. Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen haben gemeinsam eine Fortbildung (Zertifizierung nach ETEP – Entwicklungspsychologie und Entwicklungspädagogik) besucht, um an einem gemeinsamen Bild und Verständnis der Schüler*innen zu arbeiten.

Dieser Prozess umfasst sowohl die stationären Gruppen als auch die Schule, indem wir uns als gesamte Einrichtung als Bildungseinrichtung begreifen. Dabei wurden standardisierte Prozesse der Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiter*innen der Gruppen und der Lehrer*innen erarbeitet. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns den Fokus auf die Frage zu legen, wie bestmögliche Bedingungen für die Kinder/Jugendlichen geschaffen werden können, um im schulischen Kontext eine förderliche Entwicklung nehmen zu können.

Gastgeberin: Marie Dulle (Evangelische Jugendhilfe Geltow)

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Exkursion 04

Jugendhaus »Schiffer« – Offene Jugendarbeit in Teltow

Soziales Lernen findet zu einem Großteil in der Gruppe von Gleichaltrigen statt. Doch die Freiräume, die dabei den Heranwachsenden geboten werden als gestaltbare, anzueignende Orte, sind sehr begrenzt. Die Hauptaufgabe des Jugendhauses »Schiffer« in Teltow besteht darin, einen solchen Ort zu ermöglichen – Kindern und Jugendlichen durch Mitbestimmung und Mitgestaltung Perspektiven und Entfaltungsmöglichkeiten zu eröffnen, die in ihrem alltäglichen Umfeld nicht bzw. unzureichend vorhanden sind. Dabei liegt der Fokus auf der Hauptzielgruppe der 10- bis 18-Jährigen.

Wir laden Sie herzlich zu uns ein und bieten Ihnen die Gelegenheit, einen Einblick in unsere Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu erhalten. Unser begeisterter »Schiffer-Rat« beantwortet gern Ihre Fragen zum Nutzungsverhalten der Jugendlichen bezüglich der Angebote des Jugendhauses und zu seinen selbst bestimmten Aufgaben. Sie werden ein von Jugendlichen mit viel Herz vorbereitetes Angebot erleben können. Auch die Fachkräfte des Jugendhauses freuen sich, mit Ihnen in einen regen Erfahrungsaustausch zu gehen.

Gastgeberin: Kerstin Schneider (Stiftung JOB)

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Exkursion 05

Erziehungskonzepte aus drei Jahrhunderten − Großes Waisenhaus zu Potsdam

Der historische pädagogische Ort »Großes Waisenhaus zu Potsdam« bildet den Rahmen für eine Exkursion der besonderen Art. Im Großen Waisenhaus zu Potsdam, ein Militärwaisenhaus aus dem 18. Jahrhundert, werden Erziehungsvorstellungen und Erziehungsgeschichte konkret erfahrbar. In einem Vortrag mit Rundgang durch diesen historischen pädagogischen Ort werden unsere heutige Wahrnehmung und professionelle Haltung mit der besonderen Architektur und Atmosphäre des Waisenhauses und den Erziehungsvorstellungen der vergangenen Jahrhunderte konfrontiert. Hierzu öffnen wir die Ausstellung des Waisenhaus-Museums, das Fachleute, Kinder, Jugendliche und Geschichtsinteressierte einlädt, sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Folgen Sie der fünfzehnjährigen Henriette und ihrem zwölfjährigen Bruder Johann, die vor etwa 200 Jahren im Waisenhaus lebten, als fiktive Ausstellungs-Begleiter*innen durch ihren damaligen Wohn- und Lebensort.

Gastgeber: René Schreiter (Stiftung Großes Waisenhaus)

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Exkursion 06

»Wir sind gekommen, um zu bleiben« – Interkulturelle Jugendwohngruppe

Die Jugendlichen in unserer Jugendwohngruppe kommen aus den verschiedensten Nationen und lernen sich in dieser Kulturvielfalt kennen. Die jungen Menschen aus Somalia, Afghanistan oder Syrien sind als minderjährige Flüchtlinge zu uns gekommen. Die Alltagserfahrungen stehen in einem Spannungsfeld: Asylrecht und Ausländerbehörde auf der einen Seite und Unterstützung durch die Jugendhilfe und Ehrenamtliche auf der anderen Seite. Diese Erfahrungen überschneiden sich am pädagogischen Ort der Einrichtung. Dazu gehören die integrativen Bezüge bezüglich Sprache, Schule und berufliche Orientierung sowie die persönliche Entwicklung.

Wir laden Sie zu einer interkulturellen Begegnung mit professionellen und ehrenamtlichen Fachkräften und Bewohner*innen des Hauses ein. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Erfahrungen zur Jugendbetreuung mit den Themen Partizipation, Sexualität, Perspektiventwicklung, interkulturelles Verstehen, Care Leaving etc. Wir stellen zur Diskussion, welche Parallelen und Unterschiede in der Arbeit mit Jugendlichen ohne Flucht-/Migrationshintergrund bestehen. Wir fragen gemeinsam: Sind sie gekommen, um zu bleiben?

Gastgeber: Hans Hansen (Stiftung JOB)

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Exkursion 07

Heilen und Wachsen: Jugendliche in einer therapeutischen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft

Die Mäander Jugendhilfe ist ein Ort für Jugendliche und junge Erwachsene in einer seelischen Krisensituation. Zielsetzung ist, den jungen Menschen durch das Erleben von sinnvoller Tätigkeit, die pädagogisch und psychotherapeutisch begleitet wird, eine Lebensplattform zu bieten, die gleichzeitig therapeutisch und  entwicklungsfördernd  ist. Zu Beginn der Exkursion wollen wir einen Begegnungsraum schaffen, indem wir durch interaktionelle Übungen einen ersten Einblick in unsere Arbeit geben. Im Anschluss bekommen die Teilnehmer*innen eine Führung durch unsere Bewohner*innen (ohne Mitarbeiter*innen).

Im letzten Teil wollen wir gemeinsam mit Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen in einen Dialog über die Philosophie und die Arbeitsweise unserer Einrichtung gehen.

Gastgeber: Sebastian Sieboldt (Mäander gGmbH)

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Exkursion 08 | ganztägige Ausrichtung

Betreuung von Kleinstkindern nach Inobhutnahmen/Krisen im speziellen Setting – Schichtdienstgruppe

Kleine Kinder unter vier Jahren werden i.d.R. nach der Inobhutnahme in Bereitschaftspflegefamilien untergebracht. Es kommt aber auch vereinzelt vor, dass diese in eine stationäre Betreuungsform im Schichtdienst untergebracht werden sollen.

Der Einrichtungsträger »Kleeblatt« kann von jahrelang guten Erfahrungen solcher speziellen Unterbringungsmaßnahmen berichten. Wir fragen mit Ihnen: Was spricht für eine zeitlich begrenzte Unterbringung junger Kinder bewusst in einer Schichtdienstkonstellation? So müssen bei familiengerichtlichen Verfahren stundenlange Gutachterbeobachtungen, Verfahrenspflegerkontakte und intensive Elternkontakte im Alltagsverlauf mit abgesichert sein. Die Rückkehroption zur Herkunftsfamilie muss geprüft werden. Dies kann Bereitschaftspflegefamilien überfordern und eine Unterbringung in einer stationären Einrichtung kann eine geeignete Alternative sein. Weitere Gründe, wie u.a. Geschwisterkonstellationen, können bei dieser Exkursion fachlich beleuchtet und diskutiert werden.

Gastgeberin: Yvonne Hey (Kleeblatt GmbH für familiengegliederte Erziehung)

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Exkursion 09

Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg: Vom Bedarf zur passgenauen Fortbildung

Das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) ist eines der wenigen verbliebenen Landesinstitute für die Fortbildung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Im Rahmen der Exkursion lernen die Teilnehmenden nicht nur unser Schlossgebäude kennen, sondern erhalten auch einen Einblick in die Aufgaben der Erstellung und Durchführung eines aktuellen und bedarfsgerechten Fortbildungsprogramms für die Erziehungshilfen. Insbesondere folgende Fragen sollen diskutiert werden: Wie kann bei einem begrenzten Budget einerseits ein breites Basiswissen vermittelndes Angebot sichergestellt werden, andererseits aber auch Fachkräften mit Spezialaufgaben das entsprechende Fachwissen nahegebracht werden? Wie kann interdisziplinäres Lernen in Bezug auf aktuelle Themen im Rahmen innovativer Formate gelingen? Wie können Prozesse der Personalentwicklung durch Fortbildung gut unterstützt werden?

Gastgeberin: Anke Giesen (Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg)

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Exkursion 10

Alle unter einem Dach: Vielfältige Angebote der Erziehungshilfen im Jugendhilfezentrum Gertrud Feiertag

Das Haus Gertrud Feiertag hat eine bewegte Vergangenheit. Von 1931 bis zur Reichspogromnacht 1938 leitete die Reformpädagogin Gertrud Feiertag das jüdische Kinder- und Jugendlandschulheim. Die Soziale Hilfen in Berlin und Brandenburg hat 1997 das Haus übernommen und ein Jugendhilfezentrum mit einem vielfältigen Angebot der Erziehungshilfen aufgebaut. Dieses Angebot werden wir bei der Exkursion vorstellen und Ihnen die Möglichkeit geben, mit den Fachkräften in Austausch zu kommen. Wir würden Ihnen folgende Projekte vorstellen:

Mutter-Vater-Kind-Wohngruppe: Hier leben bis zu sechs Mütter oder Väter mit ihren Kindern, die von einem Team, bestehend aus Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen, betreut werden. Regelwohngruppe: Hier leben bis zu neun Kinder und Jugendliche, die rund um die Uhr von Fachkräften begleitet werden. Plan B: Dieses Angebot ist für schwer erreichbare junge Menschen und als betreutes Einzelwohnen konzipiert. Ambulante Hilfen: Hierunter ist ein Angebot flexibler Hilfen zu verstehen.

Gastgeber: Thomas Langer (Soziale Hilfen in Berlin und Brandenburg Potsdam)

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Exkursion 11

EJF Familienzentrum als alltäglicher, niedrigschwelliger Begegnungsort

Das EJF Familienzentrum liegt im Stadtteil »Am Schlaatz« in Potsdam, der immer wiederum im Fokus der sozial-integrativen Bemühungen der Stadt Potsdam steht. Im Schlaatz finden Menschen aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Kontexten ihr Zuhause. Das EJF Familienzentrum Bisamkiez bietet einen Ort der Begegnung für Familien mit einer breitgefächerten und niedrigschwelligen Angebotspalette.  Neben dem gemütlichen Café finden die Familien Unterstützung bei Kursen und offenen Angeboten. In Form einer Exkursion lernen Sie das Familienzentrum mit seinen vielfältigen Angeboten kennen. Sie nehmen am Angebot der »Mitmachküche« teil, indem Sie gemeinsam mit einer Frauengruppe syrisch kochen werden.

Gesprächspartnerin: Beate Hänsel (Familienzentrum Schlaatz, EJF gAG)

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Exkursion 12

»Haus am See« – Familien- und Jugendzentrum Werder (Havel)

Unser Begegnungsort führt verschiedene Angebote für Menschen in unserem Sozialraum zusammen und vereint sie unter einem Dach (Familienzentrum, Jugendhaus, Intensivangebot »Nestgruppe«, Integrationsfachkraft, Beratungsangebot für Familienfragen, mobile Jugendarbeit). Wir begrüßen, bilden, beraten, begleiten und betrachten Familien systemisch und sind in der Lage, durch ein multiprofessionelles Team Anlaufstelle und Ort der Begegnung für alle zu sein. Bei der Angebotsauswahl ist Beteiligung und Partizipation unsere wichtigste Prämisse.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer lebendigen Begegnung mit professionellen und ehrenamtlichen Fachkräften sowie mit Besucher*innen des Hauses in der Blütenstadt Werder. Gerne stellen wir Methoden zur Evaluation der Bedarfe und Bedürfnisse unserer Besucher*innen vor und kommen mit Ihnen ins Gespräch zu Erfahrungen, Stolpersteinen und Chancen von unterschiedlichen Beteiligungsformen.

Gastgeberin: Carolin Sommerkorn (Stiftung JOB)

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Exkursion 13

Wohngruppe mit kooperativer Elternarbeit

Seit nunmehr 70 Jahren stellt der Einrichtungsteil der EJF gAG in der Stubenrauchstraße ein stationäres Angebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur Verfügung. Orientiert an den politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten, ist das aktuelle Konzept der Wohngruppe auf die kooperative Elternarbeit ausgerichtet. Somit erhalten Eltern einen »Raum«, um sich ihrer erzieherischen Verantwortung bewusst zu werden, diese neu auszurichten bzw. zu verändern.

Neben der konzeptionellen Ausrichtung ist das direkte Lebensumfeld ein wichtiger Ort für die betreuten Kinder und Jugendlichen. In einer kleinen Idylle und gleichzeitig auch in der Nähe einer Metropole zu leben, schafft u. a. den Rahmen, sich zu entwickeln, neue Perspektiven zu erarbeiten sowie eine zeitlich begrenzte Distanz zu den Eltern zu ermöglichen.

Gastgeber: Emanuel Lérémon (EJF gAG – Kinder- und Jugendhilfeverbund »Eva Laube« in Potsdam)

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Exkursion 14

Treffpunkt Freizeit: Vielfalt aus unterschiedlichen Händen − Unter einem Dach

Der Treffpunkt Freizeit ist ein stadtteilübergreifendes Kinder-, Jugend- und Familienzentrum mit vielfältigen konzeptionell abgestimmten Angeboten der Jugendförderung, der Erziehungshilfen und der Kindertagesbetreuung. In der Arbeit mit Familien verschränken sich Kindertagesbetreuung mit Familienbildungs- und Freizeitangeboten sowie Beratungsangeboten und flexiblen Hilfen. Durch die Angebotsvielfalt gewährleisten wir niedrigschwellige Zugänge. Die engen Kooperationen unterschiedlicher Träger unter einem Dach ermöglichen einen hohen fachlichen Standard der Angebote und »fließende« Übergänge zwischen den unterschiedlichen Regelungen des SGB VIII.

Im Rahmen der Exkursion stellen wir Ihnen bei einem Rundgang unsere vielfältigen Angebote und Räumlichkeiten vor. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Diskussion darüber, wie Unterstützungs- und Hilfeangebote flexibel und niedrigschwellig gestaltet werden können, damit sie den Bedarfen der Kinder, Jugendlichen und Familien entsprechen.

Gastgeber*innen: Sabine Dehnel (Potsdamer Betreuungshilfe), Uwe Rühling (KUBUS gGmbH – Treffpunkt Freizeit)

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Exkursion 15

Mädchentreff »Zimtzicken«

Unser Ziel ist es, Mädchen aus allen Kulturen zwischen 8 und 22 Jahren auf dem Weg zum »Frau-Sein« zu begleiten und in ihrer individuellen Entwicklung zu bestärken. Neben dem offenen Treff und dem zweimonatlich wechselnden Kursangebot bieten wir ein aufregendes und vielseitiges Ferienprogramm an. Zu speziellen Themen wie Mobbing, Umgang mit Medien oder auch Fragen rund um Sexualität erarbeiten wir individuelle Workshopkonzepte und führen diese mit Schulklassen durch. Träger ist das Autonome Frauenzentrum Potsdam e. V.

Wir freuen uns, Ihnen unsere konzeptionelle Arbeit und unser Angebot vorzustellen. Basierend auf Ihren und unseren Erfahrungen, begeben wir uns in einen Austausch zur Umsetzung, Förderung und Konzeption parteilich-feministischer Mädchen*arbeit und geschlechterreflexiver Haltung.

Gastgeberinnen: Vera Spatz, Huyen Nguyen Thanh, Sandra Weber (Mädchentreff Zimtzicken)

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